Neue Festnahmen im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl im Louvre wurden fünf weitere Verdächtige festgenommen. Euronews berichtet, dass insgesamt sieben Personen in Untersuchungshaft oder Vernehmung sind.
Mindestens einer der neuen Verdächtigen hat DNA hinterlassen, die mit Spuren vom Tatort übereinstimmt. Tat und Beute
Am 19. Oktober haben Diebe in weniger als acht Minuten (teilweise in nur etwa 4 Minuten im Museumsraum) Schmuckstücke aus der Galerie Apollon im Louvre entwendet.
Die gestohlenen Juwelen haben einen geschätzten Wert von rund 88 Millionen Euro.
Die gestohlenen Objekte umfassen Kronjuwelen: darunter ein Smaragd-Diamant-Halsband, das Napoleon I. seiner Frau schenkte, sowie Diademe von Königin Marie-Amélie und Kaiserin Eugénie.
Die Staatsanwaltschaft hat große Erwartungen an die neu Festgenommenen; sie erhofft sich von ihnen Informationen über den Tathergang. Eine Bestätigung über das Wiederauffinden der Juwelen steht noch aus.
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Im Louvre gibt es Vorwürfe oder Erkenntnisse über Sicherheitslücken: Die Alarm- und Kamerasysteme sollen nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
Zwei Männer stehen bereits im Verdacht, „Diebstahl im Rahmen einer organisierten Bande“ sowie „krimineller Verschwörung“ begangen zu haben.
Zwei weitere Personen wurden später angeklagt: Ein 37-jähriger Mann, auch wegen organisierten Diebstahls angeklagt.
